Verkehrswende

Verkehrswende: Neue Wege in der Mobilität

Die Mobilitätswende ist bereits in den Städten im Gange, während ländliche Regionen weiterhin stark vom Individualverkehr abhängig sind. Die dortigen Angebote wie Sharing-Economy oder Ride-Pooling sind oft nicht rentabel. Automatisiertes Fahren ist für die ländliche Mobilitätswende noch nicht ausgereift genug.
Es ist wichtig, nicht nur auf die Energie- und Antriebswende zu setzen, sondern auch den Trend zu mehr (Individual-)Verkehr zu stoppen, um die Klimaziele zu erreichen. Es wird erwartet, dass der Druck auf den Verkehrssektor zunimmt und Subventionen hinterfragt werden – was die ländliche Bevölkerung betrifft. Die Frage, ob diese Räume sich selbst überlassen werden oder ob ein Paradigmenwechsel hin zu einer ökologisch nachhaltigen Verkehrspolitik erfolgen soll, wird sich stellen.

Für den Burgenlandkreis ergeben sich daraus folgende übergeordnete Themenfelder:

1. Mobilitätswende in regionalen Transformationsräumen voranbringen

  • Erweiterung und Flexibilisierung von ÖPNV-Netzen
  • Potenzial multimodaler Mobilitätsplattformen
  • Geschäftsmodelle und digitale Lösungen im Güterverkehr

2. Ganzheitliche Mobilitätskonzepte entwickeln

  • Bedarfsorientierte und sozial ausgewogene Konzepte für eine nachhaltigere Mobilitätskultur
  • Nahraumorientierung und Funktionsmischung
  • Nutzung gemeinschaftlicher Räume und nachbarschaftliches Car-/Bikesharing

3. Energiewende im Verkehr voranbringen

  • Integration erneuerbarer Energien in den Verkehrs- und Transportsektor
  • Sektorkopplung von Mobilität und regenerativem Strom
  • Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur regionalen Gewinnung erneuerbarer Energien

Unser Ansprechpartner zum Themenfeld Mobilität:

Christian Grötsch

Christian Grötsch
Mobilitätsmanagement